Katharina Weingrill in front of the AVL brain.

Beachtliche 211 österreichische Patentanmeldungen im Jahr 2023 – damit belegt AVL im heimischen Patentranking erneut den ersten Platz. Auch Technikerin Katharina Weingrill, die innovative Brennstoffzellensysteme entwickelt, kann so manches Patent für sich verbuchen.

Wenn man als Techniker:in den Drang hat, neue Lösungen zur entwickeln, ist man hier bestens aufgehoben und denkt sich nach jedem Arbeitstag: Heute ist wieder viel Cooles passiert.

Eine Erfindung machen, etwas Neues entwickeln – für viele Menschen ein unerreichter Traum. Katharina Weingrill lebt ihn, denn Innovationen sind Teil ihrer Arbeit. Die Grazerin, die an einer dualen Hochschule in Mannheim Mechatronik studiert hat, arbeitet bei AVL in der Abteilung für PEM-Fuel-CellSystementwicklung, einer alternativen Antriebslösung (Wasserstoff) für E-Fahrzeuge. „In meiner Verantwortung“, sagt sie, „liegt die Anode, der Wasserstoffpfad des Brennstoffzellensystems.“ Dass bei AVL Innovationen fest in der Unternehmens-DNA verankert sind, begeistert Katharina: „Wenn man als Techniker:in den Drang hat, neue Lösungen zur entwickeln, ist man hier bestens aufgehoben und denkt sich nach jedem Arbeitstag: Heute ist wieder viel Cooles passiert.“

Ein kreativer Prozess

Mit ein Grund, warum AVL in Österreich eines der führenden Unternehmen bei der Anmeldung neuer Patente ist. Auch aus Katharinas Team, in dem u. a. Chemiker:innen und Maschinen bauer:innen arbeiten, wurden Entwicklungen patentiert: „Eine innovative Lösung entsteht oft im Team und ist ein kreativer Prozess.“ Die meisten Patente ihres Teams betreffen dabei die Betriebsstrategie von Brennstoffzellen. Das Brennstoffzellensystem erhält durch das Steuergerät bzw. dessen Software Befehle, wann welches Ventil zu öffnen ist und wie es bei welcher Temperatur betrieben wird, sagt die Technikerin: „Der Schütz, ein Schalter, kann in einer geschlossenen Position hängen bleiben, was zu einem Stromschlag führen kann. Wir haben ein Sicherheitssystem entwickelt, das bei jedem Startvorgang überprüft, ob der Schütz steckenbleibt oder nicht.“

Neuen Ideen öffnen 

Damit Erfindungen gemacht werden können, stellt AVL zehn Prozent des jährlichen Umsatzes für eigenfinanzierte Forschung bereit. Mitarbeitende können so, neben ihrer „normalen“ Arbeit, an Themen forschen, die eventuell zu einem Patent führen. Katharina ist überzeugt, dass jeder, dem lösungsorientierte Arbeit Spaß macht, in die Welt der Erfindungen einsteigen kann, gleich mit welchem Background. „Ich habe die HAK besucht und meine Eltern haben keinen spezifischen Technik-Hintergrund. Vor zehn Jahren hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich Erfindungen mache. Aber, wenn man in einem innovativen Arbeitsumfeld ist, geschehen diese Dinge natürlich. Man muss sich nur neuen Ideen und Möglichkeiten öffnen.“ Zukünftig wird sich ihre Abteilung mit der Weiterentwicklung von Brennstoffzellensystemen für Schiff- und Luftfahrt befassen: „Brennstoffzellen werden neben dem PKW- und LKW-Sektor zunehmend für andere Bereiche interessant. Tief in diese neuen, spannenden Welten einzutauchen – darauf freue ich mich sehr.

Career Fairs and Events

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